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Hochtonschwerhörigkeit behandeln und vorbeugen – Hör24

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Ausfallerscheinungen im Innenohr: Wenn hohe Frequenzen nicht mehr weitergeleitet werden

Lesedauer: ca. 7 min.
Die Hochtonschwerhörigkeit ist eine Innenohrschwerhörigkeit, die häufig altersbedingt auf einem Abbauprozess der Haarzellen im Innenohr beruht. Wie der Name Hochtonschwerhörigkeit bereits vermuten lässt, wird zunächst nur Schall mit hohen Frequenzen nicht mehr gehört – Vogelzwitschern, Türklingel sowie hohe Frauen- und Kinderstimmen zum Beispiel. Als besonders belastend empfinden viele Betroffene allerdings, dass sie Gesprächen, z.B. im Restaurant oder Stammtisch nicht mehr gut folgen können. Das hängt damit zusammen, dass einige Konsonanten im hochfrequenten Bereich liegen und deshalb nicht mehr wahrgenommen werden.

Wie entsteht eine Hochtonschwerhörigkeit? Die Ursachen

Grund für eine Hochtonschwerhörigkeit sind Verschleißerscheinungen an den Haarzellen des Innenohres, die für den Hochtonbereich des Hörens verantwortlich sind. Die Folge: Hochfrequente Schallsignale können nicht mehr wahrgenommen werden. Auch bestimmte Grunderkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels sowie Nikotinkonsum und andauernde starke Lärmbelastung begünstigen die Entstehung einer Hochtonschwerhörigkeit. Ebenfalls relevant: Erbliche Faktoren. Die Ursachen einer Hochtonschwerhörigkeit sind also vielfältig.

Wie äußert sich eine Hochtonschwerhörigkeit? Die Symptome

Die klassischen Hörprobleme bei einer Hochtonschwerhörigkeit zeigen sich zunächst ausschließlich im Bereich der hochfrequenten Töne. Vogelzwitschern und hohe Stimmen werden nicht mehr wahrgenommen. Ein weiteres Problem: Auch bestimmte Konsonanten – und hier vor allem die Zischlaute s, ß und sch – werden von Betroffenen nicht mehr gehört. In der Folge können sie Gesprächen nicht mehr folgen, weil ihnen wichtige sprachliche Informationen fehlen.

Man sollte meinen, dass man diese Form der Schwerhörigkeit deshalb leicht erkennen kann – tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Da sich die Schwierigkeiten in vielen Situationen eben auch nicht bemerkbar machen und das Lautstärke-Hören zunächst meist nicht betroffen ist, denken vor allem die Betroffenen selbst überhaupt nicht an eine mögliche Hörschwäche. Sie interpretieren das eingeschränkte Hörvermögen deshalb falsch und werfen ihrem Gesprächspartner undeutliches Sprechen vor oder machen eine schlechte Telefonverbindung verantwortlich. Weitere Begleiterscheinungen bei einer Hochtonschwerhörigkeit können Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen oder auch ein Tinnitus sein.

Hochtonschwerhörigkeit gilt als die häufigste Form des Hörverlusts. Sie tritt meist im fünften bis sechsten Lebensjahrzehnt auf und wird in dem Fall als Altersschwerhörigkeit oder fachlich korrekt Presbyakusis bezeichnet.

Die Hochtonschwerhörigkeit kann unterteilt werden in unterschiedliche Schweregrade

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Wie stellt der Arzt eine Hochtonschwerhörigkeit fest? Die Diagnose

Aus den Beschreibungen des Betroffenen in Kombination mit seinem Alter ergibt sich für den HNO-Arzt schnell der Verdacht auf eine mögliche Hochtonschwerhörigkeit. Zunächst wird er allerdings andere Krankheiten ausschließen, etwa einen Hörsturz oder Schädigungen des Trommelfells und Mittelohres. Anschließend ermittelt er mit diversen Hörtests die betroffenen Frequenzbereiche und das Ausmaß des Hörverlustes. Dafür fertigt er zum Beispiel ein sogenanntes Tonaudiogramm, also eine Hörkurve, an. Damit lässt sich das individuelle Hörvermögen des Patienten ermitteln.

Wie wird eine Hochtonschwerhörigkeit behandelt?

Die beste “Therapie ” der Hochtonschwerhörigkeit: Ein Hörgerät, das in der betroffenen Tonhöhe die schlechter wahrgenommenen Töne verstärkt und sie somit wieder wahrnehmbar macht. Am besten erfolgt die Anpassung des Hörgerätes bereits in der frühen Phase . Sonst drohen den Betroffenen langfristig soziale Isolation und ein vorzeitiger geistiger Abbau. Das muss nicht sein und lässt sich mit einem Hörgerät positiv beeinflussen, beziehungsweise verhindern.

Wenn Sie also selbst bemerken, dass Sie Sprache nicht hören oder schlecht verstehen oder sie häufig von anderen darauf hingewiesen werden, sollten Sie sich nicht scheuen, einen HNO-Facharzt in Ihrer Nähe aufzusuchen. Es gibt heute moderne Hörhilfen, die technisch hoch entwickelt und dabei nahezu unsichtbar sind. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um weiter aktiv und hörend am Leben teilnehmen zu können.

Ebenso wie bei allen Formen unbehandelter Schwerhörigkeit, sind vor allem soziale und kognitive Beeinträchtigungen zu erwarten, wenn die Hochtonschwerhörigkeit nicht von einem Fachmann behandelt wird.

Wie kann man eine Hochtonschwerhörigkeit verhindern? Die Vorbeugung

Es gibt bislang keine Mittel und Wege, um einer Hochtonschwerhörigkeit absolut vorzubeugen. Zumal auch genetische Faktoren einen Einfluss auf die Entstehung haben. Dennoch kann man bestimmte Risikofaktoren ausschließen und damit die Chance erhöhen, sich nicht oder erst im sehr fortgeschrittenen Alter mit einer Hochtonschwerhörigkeit auseinandersetzen zu müssen.  Entscheidend ist ein gesunder Lebenswandel – insbesondere der Verzicht auf Nikotin.

Welche Komplikationen können bei einer Hochtonschwerhörigkeit auftreten? Die Folgen

Ebenso wie bei allen Formen unbehandelter Schwerhörigkeit sind vor allem soziale und kognitive Beeinträchtigungen zu erwarten, wenn die Hochtonschwerhörigkeit nicht von einem Fachmann behandelt wird. Besonders häufig ziehen sich Betroffene aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, weil es viel Kraft kostet, den Hörverlust zu überspielen und sich bei Gesprächen genau zu konzentrieren. Die Folgen sind Vereinsamung und ein vorzeitiger geistiger Abbau.

Sie möchten noch lange aktiv am Leben teilnehmen? Lassen Sie Ihre Ohren überprüfen. Wir von Hör24 unterstützen Sie bei der Suche nach einem HNO-Arzt in Ihrer Nähe – selbstverständlich kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an!

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an. Oder fordern Sie jetzt gleich eine telefonische Beratung an. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zum besseren Hören.


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