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Hypakusis – so wirkt sich eine Minderung Ihres Hörvermögens auf den Alltag aus

Ihr Weg zum besseren Hören. Wir beraten Sie gern.

Mithilfe der folgenden Fragen können wir Sie gezielt in Ihrer Hör-Situation beraten:

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Hypakusis – sämtliche Formen der Schwerhörigkeit

Lesedauer: ca. 7 min.
Hypakusis ist die medizinische Bezeichnung für Schwerhörigkeit. Darunter fallen sämtliche Formen der Schwerhörigkeit, von einer leichten Einschränkung des Hörvermögens bis hin zum vollständigen Hörverlust.

Machen Sie den Selbsttest: Checkliste der Symptome

Wir haben für Sie eine kurze Checkliste erstellt, anhand derer Sie mögliche Hypakusis-Symptome erkennen können:

Sollten diese Symptome ganz oder teilweise auf Sie zutreffen, ist es wahrscheinlich, dass Sie an einer Hörminderung leiden. Im Folgenden finden Sie weiterführende Informationen dazu, in welchen Formen Hypakusis auftritt, wie man sie diagnostizieren kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Gerne beraten wir Sie kostenlos und senden Ihnen unser kostenfreies Infopaket zu. Einen Besuch beim Facharzt ersetzt dies jedoch nicht!

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an. Oder fordern Sie jetzt gleich eine telefonische Beratung an. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zum besseren Hören.

Volkskrankheit Hypakusis – jeder 6. ist betroffen

Schwerhörigkeit hat viele Ausprägungen und ebenso viele Ursachen. Keinesfalls ist die Hypakusis auf die Altersschwerhörigkeit, auch Presbyakusis genannt, beschränkt, wie häufig angenommen wird. Da die Schwerhörigkeit oft schleichend verläuft, geht man davon aus, dass viele Betroffene schon in jüngeren Jahren unter Symptomen eines Hörverlusts leiden, die aber zu jenem Zeitpunkt nicht erkannt wurden.

Besteht die Hörminderung für längere Zeit, lässt sie sich nicht mehr rückgängig machen. Das Gehirn lernt sozusagen, die verminderte Hörschwelle, die z.B. nach einem nicht erkannten und behandelten Hörsturz auftritt, als neues Hörspektrum zu akzeptieren. Wie breit das Spektrum der gehörten Laute, Töne und Klänge zuvor war, ist dann für das Gehirn nicht mehr relevant.

Vermehrter Stress, laute Umgebungsgeräusche und der regelmäßige Besuch von Konzerten oder lautes Musikhören per Kopfhörer schädigen das Gehör. Zuweilen beginnt eine Hörstörung mit Ohrgeräuschen, die verschiedene Ausprägungen haben können. Ohrgeräusche müssen aber nicht gleich einen Hörverlust einleiten – manchmal setzt sich beispielsweise Ohrenschmalz wie ein Pfropfen im Gehörgang fest und kann mit einer Reinigung leicht durch den HNO-Arzt entfernt werden. Ohrgeräusche können aber auch Symptome für einen Tinnitus sein.

So wird eine Hypakusis diagnostiziert

Ein Hörtest beim Hals-Nasen-Ohrenarzt bestätigt die vermutete Schwerhörigkeit. Während Sie beim Hörakustiker lediglich einen Hörtest vornehmen lassen können, wird der HNO-Arzt weitere Untersuchungen machen, um die Ursachen abzuklären. Ein sogenanntes Audiogramm stellt die Frequenzbereiche dar, in denen dem Patienten das Hören schwerfällt.

Je nachdem, ob die Hörminderung im Gehörgang, im Mittelohr oder im Innenohr liegt, kann der HNO-Arzt weitere Tests durchführen, um zwischen einer Schallempfindungsstörung und einer Schallleitungsschwerhörigkeit zu unterscheiden, die die häufigsten Formen der Hypakusis darstellen. Auch eine Mittelohrentzündung, die Ursache für die Hypakusis sein kann, erkennt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

In dieser Broschüre finden Sie Wissenswertes und Hilfreiches zum Thema "Hören und Hörhilfen".
Jetzt zum kostenlosen Download anfordern.

Formen der Hypakusis

Die Art der Schwerhörigkeit wird danach unterschieden, ob die Störung bei der Weiterleitung der von außen ankommenden Töne besteht oder bei der Wahrnehmung des Schalls im Ohr selbst. Die Schallleitungs- und die Schallempfindungsschwerhörigkeit sind die häufigsten Formen:

Wie kann eine Hypakusis behandelt werden?

Liegt die Ursache für die Hörstörung lediglich in einem Fremdkörper, kann eine Reinigung des Gehörgangs bereits das Hörvermögen wiederherstellen. Akute Krankheiten wie eine Mittelohrentzündung oder ein frühzeitig erkannter Hörsturz können medikamentös behandelt werden.

Handelt es sich bei der Hörstörung jedoch um eine Innenohrschwerhörigkeit oder einen chronischen Tinnitus, hilft in der Regel der Einsatz eines Hörgerätes, um die Qualität des Hörvermögens zu verbessern und langfristig eine optimale Tonwahrnehmung zu ermöglichen.

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, schon bei geringen Anzeichen für einen Hörverlust unverzüglich einen Fachmann aufzusuchen und einen Hörtest bei einem HNO-Arzt oder einem Hörakustiker durchführen zu lassen.

Akute Hypakusis? 5 Gründe, warum ein Hörgerät Ihre Lebensqualität verbessert

  1. Ein Hörgerät kann das Hörvermögen verbessern, indem es die Lautstärke der Frequenzen anhebt, die nur schlecht oder gar nicht ans Innenohr übertragen werden.
  2. Je früher ein Hörgerät eingesetzt wird, desto wahrscheinlicher ist ein annähernd vollständiger Ausgleich des Hörverlusts bzw. die Erhaltung des Status Quo.
  3. Sie nehmen wieder am sozialen Leben teil und können Gesprächen leicht folgen.
  4. Sie verstehen Ihre Gesprächspartner wieder besser und können sich besser konzentrieren: Im Einzelgespräch, in Gruppen, bei einer Konferenz und am Telefon.
  5. Besseres Hören im Straßenverkehr, in der Wohnung und in der Öffentlichkeit: Ihre Ohren warnen Sie vor möglichen Gefahren im Alltag.

 


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