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Innenohrschwerhörigkeit – von den Ursachen bis zur Therapie

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Innenohrschwerhörigkeit - eine Art der Schwerhörigkeit, die auf ein Problem im Innenohr zurückzuführen ist

Lesedauer: ca. 6 min.
Die Innenohrschwerhörigkeit, die auch als Schallempfindungsschwerhörigkeit bekannt ist, ist auf eine Funktionsstörung im Innenohr zurückzuführen, aus der ein vermindertes Hörvermögen (Hypakusis) resultiert. Eine Innenohrschwerhörigkeit kann individuell unterschiedlich stark ausgeprägt sein – von leichten Sprachverständnisschwierigkeiten bis hin zur Taubheit. Um diese Einschränkungen nachweislich zu minimieren, kommen Hörgeräte zum Einsatz, wobei das Hörgerät individuell auf den Schwerhörigkeitsgrad abgestimmt werden muss.

Was Sie alles zur Innenohrschwerhörigkeit wissen sollten, verraten wir von Hör24 Ihnen anhand der folgenden Kategorien:

Das sind die Ursachen für eine Innenohrschwerhörigkeit

Verschiedene Ursachen können eine Innenohrschwerhörigkeit nach sich ziehen. Häufig handelt es sich um eine Form der Altersschwerhörigkeit, die meist ab dem 50. bis 60. Lebensjahr eintritt. Diese Innenohrschwerhörigkeit setzt schleichend ein und beginnt damit, dass zunächst hohe Töne immer schlechter wahrgenommen werden. Eine weitere Ursache ist übermäßiger Lärm zum Beispiel durch eine zu hohe chronische Schallbelastung mit einem Schallpegel von mehr als 85 dB über einen Zeitraum von sechs bis acht Stunden täglich. Sie ist typisch für die Lärmschwerhörigkeit, eine der häufigsten Berufskrankheiten in Deutschland. Diese Art der Schwerhörigkeit lässt sich durch einen passenden Gehörschutz verhindern.

Folgende Ursachen können außerdem zu einer Innenohrschwerhörigkeit oder  Gehörlosigkeit führen:

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an. Oder fordern Sie jetzt gleich eine telefonische Beratung an. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zum besseren Hören.

Innenohrschwerhörigkeit Symptome

Während die Symptome einer Mittelohrentzündung meist nicht von Dauer sind, kann eine Innenohrschwerhörigkeit auch mit einem dauerhaft geschädigten Innenohr einhergehen. Folgende Symptome können auf diese Form der Schwer-hörigkeit hinweisen:

Bei einer lang anhaltenden Innenohrschwerhörigkeit, die nicht behandelt wird, besteht die Gefahr der sozialen Isolation, da die Betroffenen ihre Schwerhörigkeit mitunter vor anderen Menschen verbergen wollen. Psychische Veränderungen können ebenfalls mit der Innenohrschwerhörigkeit einhergehen.

Innenohrschwerhörigkeit Diagnose

Um die Diagnose einer Innenohrschwerhörigkeit zu stellen, nimmt ein HNO-Arzt eine Reihe von Untersuchungen vor, unter anderem einen Hörtest. Allerdings wird der Arzt erst einmal ausschließen, dass die Ursache für den Hörschaden im Bereich des äußeren Gehörgangs zu finden ist. Dazu dient eine Spiegeluntersuchung, die an beiden Ohren durchgeführt wird. Wenn es sich um eine reine Innenohrschwerhörigkeit handelt, verläuft diese Untersuchung komplett unauffällig. Nun folgt der Hörtest, der auch als Audiometrie bezeichnet wird. Die Impedanzaudiometrie untersucht, wie schwingfähig die Gehörknöchelchen und das Trommelfell sind. Außerdem erfolgt eine Messung des Mittelohrdrucks. Durch diese Untersuchung kann eine Mittelohrschwerhörigkeit in Form einer Schallleitungsstörung  ausgeschlossen werden.

Nun untersucht der HNO-Arzt die Tonwahrnehmung seines Patienten. Der Patient trägt einen Kopfhörer, während Töne mit verschiedenen Frequenzen in einer immer größeren Lautstärke eingespielt werden. Der Patient macht durch ein Zeichen klar, dass er den Ton gerade eben wahrnimmt. Nun kann der Arzt anhand der gesammelten Daten eine Hörkurve erstellen, die mehr über die Schwerhörigkeitsart und ihren Grad verrät. Handelt es sich in der Tat um eine reine Innenohrschwerhörigkeit, so zeigt die Hörkurve kaum Differenzen zwischen der Luftleitung und Knochenleitung an. Ebenso können der Rinne-Versuch oder der Weber-Test genutzt werden, um zwischen Funktionsstörungen im Bereich des Mittel- und Innenohrs und der damit verbundenen Schwerhörigkeit zu unterscheiden.

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Innenohrschwerhörigkeit Behandlung und Prognose

Aktuell kann eine Innenohrschwerhörigkeit weder operativ noch mit Medikamenten behandelt werden. Spezielle Hörgeräte eignen sich jedoch zum Ausgleichen des mit der Innenohrschwerhörigkeit einhergehenden Hörverlusts. Selbst eine zunächst nur leichte Innenohrschwerhörigkeit kann sich im Laufe der Zeit verschlechtern. Bei einigen Patienten bleibt die Schallempfindungsschwerhörigkeit aber auch auf lange Sicht konstant. Wichtig ist in jedem Fall eine frühzeitige Versorgung mit dem passenden Hörgerät, damit keine soziale Isolation für den Patienten droht. Ein regelmäßiger Hörtest garantiert dann den stets optimalen Ausgleich des Hörverlusts durch das Hörgerät, gegebenenfalls auch mittels der Verschreibung eines anderen Hörgeräts,  und den ungeminderten Rückgewinn an Lebensqualität.


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