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Das Ohr – Informationen rund um das Gehör und mögliche Erkrankungen

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Mithilfe der folgenden Fragen können wir Sie gezielt in Ihrer Hör-Situation beraten:

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Unser Ohr: Ein Wunderwerk im Doppelpack

Lesedauer: ca. 7 min.
Das Ohr ist ein hochkomplexes und hochsensibles Sinnesorgan. Es ist empfindlicher, genauer und auch leistungsfähiger als das Auge. Mit unseren Ohren nehmen wir eine ganze Bandbreite von Tönen wahr: Von laut bis leise und von tief bis hoch. Dank dieser beachtlichen Bandbreite können wir bis zu 400.000 Töne unterscheiden und zuordnen – zu Sprache, zu Musik oder zu Naturgeräuschen zum Beispiel – und weil wir gleich zwei dieser Wunderwerke unser eigen nennen, können wir sogar die Richtung ausmachen, aus der all diese Töne kommen. Außerdem ist im Innenohr auch unser Gleichgewichtsorgan untergebracht.

Wie funktioniert unser Ohr?

Das Ohr besteht aus drei Bereichen: Dem Außenohr (Ohrmuschel, Gehörgang), dem Mittelohr (Ohrtrompete, Trommelfell, Gehörknöchelchen) und dem Innenohr (Schnecke = Hörorgan, Bogengänge= Gleichgewichtsorgan).

Das Ohr ©Henrie (Fotolia)

 

Was wir als Sprache, Musik oder bestimmte Geräusche wahrnehmen, ist zunächst nichts anderes als in Schwingungen versetzte Luft. Die Ohrmuschel fängt die Schallwellen wie ein Trichter ein, verstärkt sie und leitet sie in den Gehörgang. Im Mittelohr dienen Trommelfell und Gehörknöchelchen der weiteren Verstärkung und Übertragung der Schwingungen auf das Innenohr. Die Ohrtrompete dagegen ist eine Verbindung zur Rachenhöhle und dient dem Druckausgleich. In der mit Flüssigkeit gefüllten Schnecke im Innenohr befinden sich rund 20.000 Haarzellen. Die übertragenen Schwingungen setzen hier die Flüssigkeit in Bewegung, durch welche die Haarzellen an verschiedenen Stellen in den Kanälen der Schnecke gereizt werden. Sie wandeln die Bewegungsreize in Nervenimpulse um, die durch den Hörnerv an das Hörzentrum weitergeleitet werden. Erst dort entsteht ein konkreter Klangeindruck, erhalten Töne Bedeutung, werden zu Mustern verknüpft und erkannt.

In dieser Broschüre finden Sie Wissenswertes und Hilfreiches zum Thema "Hören und Hörhilfen".
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Was sich wie eine lange Reise liest, dauert tatsächlich nur Millisekunden. Die für den Hörprozess verantwortlichen Teile des Hörorgans sind winzig – die Schnecke im Innenohr ist nicht größer als eine Erbse. Für eine Störung, Erkrankung oder Schädigung eines so sensiblen Organs wie dem Ohr gibt es natürlich mannigfaltige Ursachen. Immer jedoch fühlt sich der Betroffene dadurch in seiner gesundheitlichen wie sozialen Lebensqualität stark eingeschränkt. Grund genug, seine Ohren zu schützen und regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Hörverlust und Schwerhörigkeit vorbeugen

Zuständig für die Untersuchung der Ohren und die Behandlung im Krankheitsfall ist zunächst immer der Hals-Nasen-Ohrenarzt (kurz: HNO-Arzt). Das macht schon deshalb Sinn, weil auch Erkrankungen im Hals- und Nasenbereich Auswirkungen auf das Gehör und das Hörvermögen haben können.

Ein Hörverlust kann ein schleichender Prozess sein, der zunächst vom Betroffenen selbst gar nicht wahrgenommen wird. Deshalb kommt einem jährlichen Hörtest bei einem HNO-Arzt oder bei einem Hörakustiker so große Bedeutung zu, besonders mit zunehmendem Alter.

Spätestens, wenn Sie bereits Symptome einer Hörminderung bei sich feststellen, wird der Besuch beim HNO-Arzt unumgänglich. Sollte die Ursache lediglich ein Ohrpfropf sein, der sich durch Ansammlung von Ohrschmalz (Cerumen) gebildet hat, ist das Problem durch Ausspülen oder Absaugen rasch behoben. Andernfalls wird der HNO-Arzt zur Diagnostik einen geeigneten Hörtest vornehmen.

Erfahren Sie mehr über Hören und Hörhilfen in unserem kostenlosen Informationspaket mit Hörgeräte-Muster. Schon in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten!

Eine mögliche Erkrankung erkennen

Zu den möglichen Erkrankungen des Ohrbereichs, über die Sie sich bei Hör24 genauer informieren können, zählen unter anderem:

Hörverlust und Schwerhörigkeit behandeln

Hat der HNO-Arzt einen Hörverlust festgestellt und die Ursachen abgeklärt, ist der nächste Schritt in der Regel die Verschreibung von Hörgeräten. Diese Aussicht ist für viele Menschen immer noch ein Grund, den HNO-Arzt nicht aufzusuchen. Hartnäckig halten sich längst überholte Vorurteile zu Hörgeräten und deren Nachteilen. Dabei sind moderne Hörgeräte für fast alle Grade der Schwerhörigkeit nahezu unsichtbar klein, komfortabel und leistungsstark. Sie verstärken Schallwellen in genau den Frequenzbereichen, in denen das Ohr Unterstützung braucht, lassen sich kabellos mit dem Smartphone und weiteren Geräten verbinden und werden von manchen Menschen sogar wie ein Schmuckstück getragen. Weitere Informationen zu den Themen Hörverlust, Hörtest, Hörgeräte und vielem mehr finden Sie auf diesen Seiten von Hör24.

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an. Oder fordern Sie jetzt gleich eine telefonische Beratung an. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zum besseren Hören.


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