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Hörgeräte – kleine Wunderwerke der Technik

Ihr Weg zum besseren Hören. Wir beraten Sie gern.

Mithilfe der folgenden Fragen können wir Sie gezielt in Ihrer Hör-Situation beraten:

Haben Sie Probleme mit dem Hören in geräuschvollen Situationen (Gesprächsrunde, Restaurant, Straßenverkehr)?

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Wurde in den letzten 12 Monaten schon einmal ein Hörtest bei Ihnen durchgeführt?

Zum Hörgerät: Wie wichtig ist Ihnen ein unauffälliges Design und eine kleine Bauform?

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Hör24 informiert: Wie funktioniert ein Hörgerät?

Lesedauer: ca. 12 min.
Wenn Sie sich – möglicherweise sogar zum ersten Mal – intensiver mit den Themen Hörverlust und Hörgeräte auseinandersetzen, sind Sie sicher auch daran interessiert zu erfahren, wie ein Hörgerät funktioniert und welche unterschiedlichen Hörgeräte-Bauformen es gibt.

Eines schon mal vorweg: Hörgeräte sind heutzutage echte High-Tech Geräte – klein und kompakt, aber ausgestattet mit einer Technik, die Großartiges leistet. Diese Kombination aus kleinstmöglichem Format und hervorragender Technik ermöglicht Betroffenen ein fast normales Hör-Erlebnis ohne nennenswerte störende Nebeneffekte. Im Folgenden haben wir Ihnen alle wichtigen Informationen zu diesem Themenbereich zusammengestellt.

Kleine Geräte, große Wirkung: Moderne Hörgeräte

Grundsätzlich ist der technische Aufbau bei allen Hörgeräte-Bauformen ähnlich: Ein oder mehrere Mikrofone, plus ein oder mehrere digitale Verstärker und ein Lautsprecher, der die Schallsignale an das Trommelfell weiterleitet. Was sich so einfach anhört, leistet tatsächlich Einiges. Hörgeräte können heute viel mehr als „nur“ Geräusche zu verstärken. Sie geben Unterstützung bei der räumlichen Orientierung und unterdrücken störende Umgebungsgeräusche wie Wind oder Stimmengewirr – das wirkt sich erheblich auf die Sprachverständlichkeit aus. Wer sich also bisher Sorgen gemacht hat, ein Hörverlust gehe automatisch einher mit einem Verlust an Lebensqualität, darf sich eines Besseren belehren lassen – oder sich gleich beim Probetragen eines Hörgeräts davon überzeugen, wie perfekt gutes Hören mit einem Hörgerät heutzutage ist.

Die Funktionsweise eines Hörgeräts vereinfacht erklärt

Unabhängig von der Art des Hörgerätes, ist die Funktionsweise bei allen modernen Hörgeräten die gleiche: Schallwellen – also akustische Signale – treffen auf das Hörgerät und werden von diesem verstärkt. Über einen Lautsprecher werden die nun verstärkten Schallwellen direkt ans Trommelfell weitergeleitet. Von da aus gelangen sie über das Mittelohr bis zum Innenohr, werden hier umgewandelt und schließlich bis an den Hörnerv weitergegeben.

In dieser Broschüre finden Sie Wissenswertes und Hilfreiches zum Thema "Hören und Hörhilfen".
Jetzt zum kostenlosen Download anfordern.

Hörgeräte der neuesten Generation können mehr: Merkmale und Eigenschaften im Überblick

Vorteile bei der Orientierung:

Das Gehör ist maßgeblich daran beteiligt, dass wir uns räumlich orientieren können. Moderne Hörgeräte helfen dabei, diese Orientierungsfähigkeit zu erhalten. Um das zu leisten, funktionieren sie beidohrig (binaural). Das heißt: die Hörgeräte für das jeweils linke und rechte Ohr bilden per Funkverbindung eine technische Einheit. Auf diese Weise kann die Richtung geortet werden, aus der die Geräusche kommen.

Vorteile bei der Bedienung und beim Einsatz im Alltag:

Auch die Möglichkeiten der Steuerung sind inzwischen vielfältig und können flexibel gewählt werden: Klassisch per Fernbedienung etwa oder über das Smartphone. Wobei sich die Lautstärke automatisch an die Umgebung anpasst. Da sich das Hörgerät außerdem merkt, welche Einstellungen vom Träger an welchem Ort vorgenommen wurden, lässt es sich durch den Hörexperten  noch besser an die individuellen Lebensumstände anpassen.

Via Bluetooth oder Funk lassen sich moderne Hörgeräte außerdem mit Fernseher, Smartphone oder dem Festnetztelefon, sowie anderen Multimediageräten verbinden.

Zahlreiche HNO-Ärzte kooperieren bundesweit mit uns. Bei Ihrem ersten Besuch in der HNO-Praxis wird die Ursache des Hörverlustes abgeklärt, ein umfassender Hörtest und falls gewünscht eine umfangreiche Beratung zu den Versorgungsmöglichkeiten durchgeführt.

Vorteile durch leistungsstarke Materialien:

Moderne Hörgeräte machen fast alles mit, denn sie sind klein und robust. Viele Modelle sind zum Beispiel mit einer Spezialschicht versehen, die sie unempfindlich gegenüber Staub, Feuchtigkeit oder Cerumen (Ohrenschmalz) macht. Auch Schwimmen und Wassersport  ist mit vielen Hörgeräten kein Problem.

Vorteile in lauten Umgebungen:

Unterdrückung von störenden Umgebungsgeräuschen wie:

Vorteile beim Sprachverstehen:

Vorteile bei der allgemeinen Hörwahrnehmung:

Erfahren Sie mehr über Hören und Hörhilfen in unserem kostenlosen Informationspaket mit Hörgeräte-Muster. Schon in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten!

Diese Hörgeräte-Bauformen gibt es

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Hörsystemen: Hörgeräte, die im Ohr getragen werden (sogenannte IdO-Hörgeräte) und solche, die hinter dem Ohr getragen werden (sogenannte HdO-Hörgeräte). Welche Hörgeräte-Bauform für Sie die richtige ist, ergibt sich zum Beispiel aus dem Grad der Schwerhörigkeit. Handelt es sich lediglich um eine leichtere Form der sogenannten Altersschwerhörigkeit kommt auch ein Im-Ohr-Gerät infrage. Geht es um einen ausgeprägten Hör-Defekt, lässt sich das Hörproblem nur mit einem Gerät behandeln, das hinter dem Ohr getragen wird. Aber auch das persönliche Komfortempfinden entscheidet mit darüber, welche Bauform für Sie am besten geeignet ist. Es gibt hier also kein pauschales Richtig oder Falsch, sondern nur die individuell passende Bauform für das jeweilige Hörproblem und das beste  Tragegefühl.

Sie fragen sich, welches Hörgerät am besten zu Ihrem Hörproblem passt? Das Expertenteam von Hör24 berät Sie gerne zu den unterschiedlichen Bauformen – kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an!

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte:

Wie der Name bereits verrät, werden Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte außerhalb des Gehörgangs – genauer hinter der Ohrmuschel – getragen. Generell gilt für alle HdO-Hörgeräte, dass die meisten sehr klein sind und ein dezentes Design haben. Auch die Farbgebung kann heutzutage an die individuellen Vorlieben angepasst werden. So fallen die kleinen HdO-Hörgeräte kaum mehr auf. Dennoch sind sie vollgepackt mit der neuesten Technik. Und die hat nur ein Ziel: Für Sie das Tragen Ihres Hörgerätes so angenehm wie möglich zu gestalten.

Etwa 90% aller Hörgeräteträger in Deutschland tragen ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät.

Varianten der Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte/HdO-Hörgeräte:

Etwa 10% aller Hörgeräteträger in Deutschland tragen ein IdO-Hörgerät.

Im-Ohr-Hörgeräte/ IdO-Hörgeräte:

Im-Ohr-Hörgeräte sind die ideale Hörhilfe bei leichten bis mittelschweren Hörproblemen. Damit ein solches Gerät wirklich einwandfrei sitzt, wird es i.d.R. an die individuelle Form des Ohres angepasst. Es gibt aber auch IdO-Geräte, die eine einheitliche Bauform haben und bereits den meisten Menschen passen (instant fit). Der entscheidende Vorteil dieser Hörgeräte-Bauform ist die Unterbringung innerhalb des Gehörgangs. So kann das jeweilige Hörproblem sehr diskret behandelt werden. Trotzdem ist das Tragen eines solchen Gerätes im Ohr nicht für jeden angenehm.

Ebenso wie Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden, gibt es auch bei den IdO-Hörgeräten unterschiedliche Varianten.

Varianten der Im-Ohr-Hörgeräte/IdO-Hörgeräte:

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an. Oder fordern Sie jetzt gleich eine telefonische Beratung an. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zum besseren Hören.

Hörgeräte für spezielle Hörprobleme:

Viel seltener und damit auch weniger bekannt sind Hörhilfen für sehr spezielle Anforderungen.

Knochenleitungshörgeräte:

Einige Schwerhörigkeiten lassen sich mit einem herkömmlichen Hörgerät nicht adäquat behandeln. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird der Schall bei einem Knochenleitungshörgerät nicht über die Luft im Gehörgang, sondern über den Knochen an das Innenohr weitergeleitet. Von dieser Hörgeräte-Bauform gibt es unterschiedliche Varianten. Üblich sind etwa die Varianten perkutan (Oticon Medical Ponto Pro und Cochlear BAHA) oder die MedEl Bonebridge.

Cochlea-Implantate:

Ein solches Implantat kommt nur bei Taubheit oder an Taubheit grenzendem Hörverlust infrage und ist kein Hörgerät im eigentlichen Sinne. Es übernimmt die Aufgaben der für den Hörverlust verantwortlichen defekten Haarsinneszellen in der Hörschnecke (Cochlea). Das Hören mit dem Implantat funktioniert, weil Außen- und Mittelohr überbrückt werden und der Hörnerv so direkt gereizt werden kann. Nach dem Einsatz des Implantats ist ein intensives Hörtraining nötig, um die neuen Signale bekannten Hörmustern zuzuordnen.


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